Mehrjährige krautige Pflanze.
5–15 cm.
Zweiseitig symmetrisch, nickend, Größe ca. 1,5–2,0 cm. Fünf hellblaue-blaurötliche Blütenblätter. Zwei der Blütenblätter zeigen nach oben, drei nach unten. Am untersten Blütenblatt ist ein sackförmiger Sporn. Fünf grüne Kelchblätter. An den Kelchblättern befindet sich ein zurückgerolltes, flaches Anhängsel. Fünf Staubblätter. Das Gynoeceum besteht aus drei miteinander verwachsenen Fruchtblättern, die eine knopfartige Narbe haben. Die Blütenstängel wachsen direkt aus dem Wurzelstock heraus.
Breit herzförmig, auf der Unterseite kurzbehaart. Blattspreite im Frühjahr 2–4 cm lang, zum Schluss 5–6 cm lang. Nebenblätter und Blattstiel getrennt. Die kleinen Vorblätter befinden sich an der oberen Hälfte des Blütenstängels.
Sich dreiteilig öffnende Kapsel.
Feuchte Laubwälder an Bachläufen, Laubfichtenmoorwälder, feuchte Wiesen, Quellen, Hochmoore, Flachmoore.
Mai–Juni.
Das Torfveilchen ist eine anspruchsvolle Veilchenart von Wäldern an Bachläufen. Es ähnelt vom Aussehen her dem Sumpfveilchen (V. palustris). Das Torfveilchen ist jedoch etwas größer als das Sumpfveilchen und vom Vorkommen her nördlicher. Zusätzlich kann die Unterseite der Blätter des Torfveilchens leicht behaart sein. Die Vorblätter am Blütenstängel des Torfveilchens befinden sich an der oberen Hälfte des Blütenstängels, während sie sich beim Sumpfveilchen auf halber Höhe oder niedriger befinden. Das Torfveilchen kreuzt sich leicht mit anderen Veilchen. Das Torfveilchen ist eine regional bedrohte Art.